Evaluation Intensive-Care-Management

gesundheit und soziales

Darstellung des Hilfebedarfs und der Lebensqualität psychisch kranker Menschen

Die Psychosozialen Dienste (PSD) der PSZ GmbH sowie der Caritas St. Pölten versorgen in einem Einzugsgebiet von 900.000 EinwohnerInnen 3.300 KlientInnen mit überwiegend schweren psychiatrischen Störungen durch multiprofessionelle Teams in 12 Beratungsstellen.

Im Auftrag des Landes NÖ wird derzeit „Intensiv-Case-Management (=ICM)“ als neues Leistungsangebot im PSD aufgebaut. Schwer psychisch kranke Menschen werden in sozialer, fachpflegerischer, ergotherapeutischer und medizinischer Hinsicht engmaschig versorgt. Ziel ist es, das Leben der Betroffenen im privaten Umfeld so zu stabilisieren, dass institutionelle Aufenthalte (insbesondere Aufnahmen auf Betreuungsstationen) vermieden werden können. ICM wird überwiegend im häuslichen Umfeld der Betroffenen angeboten sowie als Kleingruppe am Standort im Rahmen der ICM-Tagesstruktur. Diese Gruppenangebote sollen vor allem von den ErgotherapeutInnen aufgebaut werden.

Die Evaluation soll zeigen, ob ob das relativ neue Angebot den Hilfebedarf der KlientInnen trifft. Mit zwei Instrumenten wird für jede/n KlientIn der Hilfebedarf (CANSAS), sowie die Lebensqualität (FLZ) erfasst. Veränderungen im Zeitverlauf werden mittels mehrerer Messungen erhoben und ausgewertet.