Der HI-Blog

Gedanken zu Ökonomie und Pflege: Beitrag zur Lebensqualität oder Unkostenfaktor?

22.11.2016

Eine einseitige Sicht auf die Effizienz pflegerischer Prozesse führt in die menschliche und ökonomische Sackgasse. Denn zwischenmenschliche Prozesse lassen sich im Gegensatz zu linearen Prozessen in der Güterindustrie nicht rationalisieren. Man kann also immer schneller bessere Computer produzieren, aber nicht immer schneller in der gleichen Qualität Menschen pflegen. Um die Kosten für die Langzeitpflege in den Griff zu bekommen, braucht es Vertrauen in die Professionalität der Pflege und damit Übernahme von Verantwortung, Selbstorganisation und zeitlichen Gestaltungsspielraum. Das ist das Rezept für eine selbständigkeitsfördernde Pflege, die nicht nur menschlich ist, sondern auch Kosten spart. Dafür gibt es beeindruckende Belege in der Praxis.
 

Dr. Richard Hennessey, Volkswirt und freier Mitarbeiter bei Human Impact, und Stefan Knobel, Pflegeexperte und Kinaesthetics-Ausbilder, vertiefen die Thematik in ihrer neusten Publikation in der Zeitschrift Lebensqualität. Hier können Sie den Artikel downloaden: